
Jeder Hundebesitzer weiß, wie schwierig es ist, zu erkennen, ob der eigene Hund Schmerzen oder Probleme hat, die ihn in seiner Beweglichkeit einschränken. Nicht nur, dass Hunde ihre Schmerzen selten direkt äußern und uns zeigen, sie versuchen im Gegenteil häufig, diese vor uns (und anderen) zu verbergen und zu überspielen. Dies ist auch nur allzu verständlich, wenn man sich überlegt, dass Hunde in ihrem ganzen Verhalten noch stark von ihren Instinkten als Rudeltiere geprägt sind. In einem Rudel aber hat das kranke und schwache Tier wenig Chancen, da es die Überlebenskraft des ganzen Rudels schwächt und so schnell ausgeschlossen wird. Schmerzen zu überspielen und Bewegungseinschränkungen durch Schonhaltungen zu kaschieren wird unter diesen Bedingungen zu einer Überlebensfrage.
Für uns als Hundebesitzer erfordert dies eine hohe Aufmerksamkeit, wenn wir frühzeitig Schmerzen und gesundheitliche Probleme unseres Hundes erkennen wollen. Jede kleine Abweichung von den sonstigen Gewohnheiten unseres Hundes kann hier ein erstes Anzeichen für ein ernsteres Problem sein:
Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit ja beantworten müssen, ist es angeraten, Ihren Hund einem Tierarzt vorzustellen, um den Verdacht, dass der Hund ein ernsteres Problem hat, überprüfen zu lassen.